Der beste Dörrautomat und wie Sie richtig dörren!

Willkommen bei unserem Ratgeber zum Thema Dörren. Wir haben für Sie ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und möchten Ihnen die Kaufentscheidung einfacher machen und Ihnen dabei helfen, den für Sie besten Dörrautomat zu finden.

Des Weiteren finden Sie auf dieser Seite auch viele wichtige Informationen, auf die Sie beim Dörren unbedingt achten sollten.

Einleitung

Das Wort „dörren“ bedeutet so viel, wie austrocknen oder auch verdorren und wird von dem Begriff „Darre“ abgeleitet. Dies ist eine Einrichtung in Gitterform, mit welcher Lebensmittel und andere Gebrauchsgüter mit Hilfe von Hitze getrocknet werden können. Je nach dem Gut, welches getrocknet werden muss, gibt es verschiedene Unterteilungen. Es gibt die Getreidedarre, die Malzdarre, die Hopfendarre und weitere Darren, für beispielsweise Tabak, Dörrobst und Garnelen. Jede Darre hat hier einen bestimmten Zweck für die optimale Behandlung der Güter. Durch diese Ableitung wird deutlich, dass das Dörren eine Konservierungsmethode ist, welche bereits seit vielen Jahren angewendet wird. Heutzutage wird häufig ein Dörrautomat eingesetzt. Mit dieser vorteilhaften Methode wird eine deutlich höhere Haltbarkeit durch das Trocknen mit Luft erreicht.

Dörren und Trocknen
Dörren – tinnko / Shutterstock.com

Die längere Haltbarkeit ist jedoch nicht der einzige Zweck des Dörrens. Sie dürfen nicht vergessen, dass das Dörren auch zu einem besseren Geschmack führen kann, da es ebenfalls eine Veredelungsmethode darstellt. Aus diesem Grund können Sie die Technik vor allem im Heimgebrauch mit einem Dörrautomat nutzen, um getrocknete Pilze, Früchte, Gemüse, Obst, Kräuter und auch Fisch und Fleisch herzustellen. Auf Grund dieser ausgezeichneten Aspekte darf das Dörren keinesfalls in Vergessenheit geraten.

Im folgenden Ratgeber erhalten Sie eine Empfehlung von uns (Dörrautomat) sowie differenzierte Informationen über die Vorteile und die Funktion des Dörrens. Am Ende erfahren Sie noch gute Anleitungen und schmackhafte Rezepte. Dieser ausführliche Ratgeber wird Ihnen eine neue Sichtweise auf die Methode des Dörrens eröffnen.

Der beste Dörrautomat: Unsere Empfehlungen

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Wie funktioniert das Dörren?

Dörrautomat
Dörren – Lordn / Shutterstock.com

Zunächst bekommen Sie einige Infos zu der Frage, wie das Dörren funktioniert. Das oberste Ziel, welches man mit dem Dörren erreichen will, ist der Entzug des Wassers. Denn dieser Wasserentzug ist entscheidend, wie lange die Güter haltbar sind. Wenn weniger als 35 Prozent Wasser vorhanden ist, können sich sogenannte Mikroorganismen, welche für den Verderb der Produkte verantwortlich sind, nicht mehr weiter ausbreiten. Bei einem Wassergehalt von rund 15 Prozent können sich nur noch Schimmelpilze vermehren und somit dem Gut schaden. Sie müssen sich also merken, je weniger Wasser vorhanden ist, desto länger ist das getrocknete Lebensmittel haltbar. Beim Dörren wird dieser geringe Wassergehalt erreicht. Die zu trocknenden Lebensmittel werden zunächst warmer Luft ausgesetzt. Dadurch verdunstet langsam das Wasser, das an der Oberfläche liegt.

Im Laufe des Vorgangs strömt das Wasser dann auch aus dem Inneren an die Oberfläche nach und verdunstet ebenfalls. Der ganze Prozess läuft so lange fort, bis kein Wasser mehr nachströmt. Da dies einige Zeit dauern kann, findet diese Anwendung in der sehr modernen Industrie nur noch selten statt. Für jeden Privathaushalt ist diese Methode doch nach wie vor sehr vorteilhaft, da weder große, teure Gerätschaften, noch besondere Fachkenntnisse und Aufwand nötig sind, um sehr viele Produkte zu veredeln. Ein Dörrgerät für den Privatgebrauch ist mittlerweile relativ günstig (siehe oben). Da bei den Dörrfrüchten das ganze Wasser entzogen wurde, ist es für Sie sinnvoll, ein Glas Wasser zusätzlich zu trinken, um Ihren Wasserhaushalt im Körper optimal zu regulieren. Im Vergleich zu der industriellen Herstellung von Trockenfrüchten haben Ihre selbstgemachten Dörrfrüchte jedoch einen großen Vorteil, da bei der Herstellung keine Chemikalien, wie beispielsweise Schwefel, welche dem Körper schaden können, verwendet werden.

Dies stellt natürlich nicht den einzigen Vorteil des Dörrens und Trocknens für Sie dar. Vitamine und Mineralstoffe bleiben bei dem Vorgang größtenteils erhalten. Bei anderen Methoden zur Haltbarkeitsmachung gehen viel mehr Nährstoffe verloren und machen somit die Nahrung ungesünder. Da das Wasser den Lebensmitteln entzogen wird, sind sie leichter und auch kleiner und können deshalb besser gelagert und aufgehoben werden. Der Geschmack der gedörrten Lebensmittel verändert sich ebenfalls etwas, weshalb es den Gebrauch vielseitiger macht. Diese Einzigartigkeit macht die Nahrung sehr edel. Ein kleiner Nachteil des Dörrvorgangs ist jedoch, dass die Haltbarkeit im Vergleich zu anderen Methoden, wie zum Beispiel dem Schockfrosten, nicht so viel länger erhöht wird. Das liegt daran, dass die Organismen, welche für den Verderb verantwortlich sind, nicht ganz abgetötet werden.

Was kann man dörren?

Da Sie nun die Funktion und Vorteile des Dörrens kennengelernt haben, stellen Sie sich sicherlich die Frage, was nun alles genau gedörrt werden kann. Da dies scheinbar endlos viele Lebensmittel sind, werden sie im Folgenden in verschiedene Kategorien eingeteilt. Zu einer Unterteilung zählen Obst und Gemüse. Vor allem Tomaten, Äpfel und Bananen sind bei den Haushalten ziemlich beliebt. Dieses Trockenobst hat sich in den vergangen Jahren sehr verbreitet und es gibt kaum eine Frucht, die Sie nicht dörren können. Die Früchte und das Gemüse sollten für das perfekte Ergebnis vor dem Dörrvorgang natürlich reif, frisch und frei von Faulstellen. Damit alles die gleiche Zeit zum Trocknen benötigt, sollten die Früchte auch in gleich große Stücke geschnitten werden. Neben Obst und Gemüse lassen sich auch Kräuter gut Trocknen. Petersilie, Thymian und Rosmarin beispielsweise sind dadurch sehr lange haltbar.

Bei Kräutern verändert sich der Geschmack nur ein kleines bisschen, weshalb dies eine wunderbare Methode ist, um den Kräutergarten für eine lange Zeit frisch zu halten. Pilze stellen eine weitere Kategorie dar, welche zum Dörren genutzt werden kann. Vor allem für Saucen unterschiedlicher Art sind getrocknete Pilze äußerst beliebt. Auch Fleisch und Fisch dürfen Sie nicht vergessen. Egal ob Trockenfisch oder Trockenfleisch – beides bietet Ihnen eine komplett neue Geschmackserfahrung. Zudem lässt sich auch der Verderb des Fleisches und Fisches um mehrer Wochen hinauszögern. Als letztes ist die Kategorie der Nüsse zu nennen. Wenn sie Ihren gesamten Nussvorrat Trocknen können Sie Ihre Nusssaison um einiges verlängern. Dadurch sind Sie in der Lage getrocknete Wallnüsse, Erdnüsse und so weiter über viele Monate hinweg zu genießen.

Dörrmethoden

Es gibt viele verschiedene Methoden, wie man die Güter dörren kann. Die einfachste und beliebteste Methode ist das Dörren mit einem Dörrautomaten. Kräuter, Pilze und Obst kann man in warmen Sommern gut auf dem Dachboden trocknen. Dafür müssen sie die Lebensmittel entweder auf Gittern ausbreiten oder auf Schnüren aufhängen. Die Temperaturen sollten über die ganze Zeitspanne des Dörrens nicht zu sehr hin und her schwanken. Aber auch in der kalten Jahreszeit ist es möglich die Güter zu dörren. Hier haben sie zum Beispiel die Möglichkeiten die Nahrung auf einem Gitter über dem Kachelofen auszubreiten. Dadurch haben Sie es nicht nur schön warm in Ihrem Gebäude sondern bereiten sich gleichzeitig eine leckere Mahlzeit vor. Dies sollte jedoch nicht für immer durchgeführt werden, da durch das Feuer auch Schadstoffe in die Lebensmittel gelangen können. Für einmalige Tests ist es aber völlig in Ordnung.

Falls Sie einen Solartrockner mit einem Gebläse besitzen, könne Sie auch diesen für das Trocknen nutzen. Hier wird Sonnenwärme gesammelt, ohne dass Strom benötigt wird. Das Gebläse kann vor allem die Schimmelbildung verhindern und in Regenphasen die Trocknung beschleunigen. Wenn Sie alles im elektrischen Umluft Backofen dörren wollen, ist das ebenfalls möglich. Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass die Klappe des Ofens leicht geöffnet ist. Auch sollten Sie die niedrig eingestellte Temperatur in regelmäßigen Abständen mit Hilfe eines Backthermometers überprüfen. Am einfachsten und sehr schonend kann der Vorgang mit einem extra dafür ausgerichteten elektrischen Dörrgerät durchgeführt werden. Hier können Sie die genaue Temperatur individuell einstellen, welche optimal für eine schonende Trocknung passt. Es gibt noch weitere Gerätschaften zu kaufen, welche sie für den Dörrvorgang nutzen können.

Dabei müssen Sie die Methoden herausfinden, welche am besten zu Ihnen passt. Bei allen Methoden gilt jedoch, dass das Gut erst fertig ist, wenn kein Saft mehr austritt, während sie es zwischen zwei Fingern drücken. Die optimale Dörrtemperatur liegt zwischen 30 und 80 Grad Celsius.

Tipps, wie Sie gedörrte Lebensmittel aufbewahren können: Da Sie vermutlich nicht alles sofort verzerren wollen, folgen nun ein paar Tipps, wie Sie die gedörrten Lebensmittel am besten aufbewahren können. Da Gedörrtes Feuchtigkeit aus der Luft zieht, muss es möglichst schnell luftdicht verschlossen werden. Dazu eignen sich vor allem Gläser mit einem festen Verschluss oder Gefrierdosen. Auch Einfriertüten, die entweder verschweißt oder mit Clips luftdicht verschlossen sind, sind zum Lagern geeignet.

Rezepte und Anleitungen

Da Sie nun einige Informationen über das Dörren erhalten haben und Sie sich in der Thematik gut auskennen, folgen noch ein paar Rezepte und Anleitungen für Ihre leckeren Dörrlebensmittel.

Bananenchips dörren

Bananenchips
Bananenchips – Brent Hofacker / Shutterstock.com

Zunächst gibt es eine Anleitung, wie Sie Bananenchips selber machen. Dies ist ein Rezept sowohl für den Backofen, als auch für einen Dörrautomat. Damit Ihre Bananenchips sofort beim ersten Versuch erfolgreich werden, müssen Sie zuerst die drei Tipps beherzigen und dann der Schritt für Schritt Anleitung folgen. Die Bananen dürfen nicht zu reif sein, weil sie sonst nicht richtig kross werden beim Trocknen. Leicht grüne Bananen sind hingegen perfekt für den Dörrvorgang. Sie müssen sich trotz grüner Bananen keine Sorgen machen, dass die Chips nicht süß genug sind.

Des weiteren dürfen Sie die Bananenstücke nicht zu dick schneiden, da sie sonst nicht zu richtigen Chips werden. Der Geschmack ist natürlich auch bei dickeren Stücken gut. Für richtige Bananenchips sollten die Stücke aber zwischen 2 und maximal 4 mm dick sein. Und als letztes sollten Sie eine Dörrtemperatur über 42 Grad wählen, da der gesamte Vorgang sonst über 24 Stunden dauert oder sogar ganz scheitert. Am besten ist eine Temperatur von 60 oder 70 Grad. Nun folgt die einfache Schritt für Schritt Anleitung.

Schritt 1: Als erstes müssen sie die Banane schälen und in gleich große, kleine Scheiben schneiden.

Schritt 2: Um spätere braune Stellen an der Banane zu vermeiden, ist es sinnvoll die Banane mit Zitronenwasser zu besprühen oder kurz einzutauchen. Zu nass dürfen die Stücke aber auch nicht werden.

Schritt 3: Als nächstes müssen sie die einzelnen Stücke nebeneinander in den Dörreautomat legen. Idealerweise könnten Sie sogenannte Dörrfolien unterlegen, damit die Stücke nicht festkleben.

Schritt 4: Nach 14 Stunden bei 70 Grad Trockenzeit sollten Sie ihr Ergebnis überprüfen. Die Scheiben sollten nun so trocken sein, dass sie beim Zusammendrücken sogar zerbrechen. Wenn sie immer noch flexibel sind müssen Sie diese Stücke einfach erneut in den Trockner legen und warten.

Schritt 5: Nach dieser Zeit sollte dann aber das Wunschergebnis erreicht sein. Die fertigen Chips können Sie jetzt abkühlen lassen und danach in luftdichte Gefäße füllen. Bei richtiger Lagerung sind die Chips bis zu 6 Monate haltbar und genießbar.

Obwohl die puren Chips schon sehr gut schmecken könnten Sie auch verschiedene Varianten testen, um den Geschmack noch einzigartiger zu machen. Beispielsweise ist es möglich, die Bananen mit etwas Vanillezucker und Zimt zu bestreuen, bevor sie gedörrt werden. Eine andere, durchaus lecker Möglichkeit wäre, die fertigen Bananenchips mit geschmolzener Schokolade zu überziehen. Dafür eignet sich vor allem Zartbitterschokolade. Die vollendeten Bananenchips enthalten noch dazu viele Ballaststoffe und sind deshalb für die Verdauung sehr vorteilhaft.

Ananas dörren

gedörrte Ananas
gedörrte Ananas – leventina / Shutterstock.com

Wenn Ihnen Bananenchips zu langweilig sind, dann können Sie auch etwas ausgefalleneres probieren, wie zum Beispiel das Dörren von einer Ananas. Sie benötigen zu Beginn eine reife Ananas. Ein scharfes Messer oder ein Ananasschneider sollte auch vorhanden sein. Die einfachere Variante stellen Dosenananas dar, welche in Ringen vorliegen. Bevor Sie diese weiterverarbeiten, sollten Sie die Ringe aber gut abtrocknen lassen. Da solche gedörrten Ananasringe aus der Dose nicht ganz so gut schmecken, richtet sich die folgende Anleitung nach einer frischen Ananas.

Schritt 1: In einem ersten Schritt muss die Ananas richtig geschnitten werden. Hierfür muss sowohl die Rinde abgetrennt als auch die Augen entfernt werden. Dies geht mit einem Ananasschneider am leichtesten. Mit einem scharfen Messer und etwas mehr Aufwand ist es jedoch ebenfalls zu bewältigen.

Schritt 2: Dann muss die Ananas in schmale Stücke, welche zwischen 5 und 6 mm dick sein sollten, geschnitten werden. Als Alternative dazu könnten Sie die Ananas auch in kleine Würfel schneiden. Diese sollten aber eine ähnliche Größe haben. Wenn die Scheiben relativ dünn sind, sollte eine Dörrzeit von 10 Stunden bei 60 Grad ausreichen. Bei dickeren Scheiben kann sich der ganze Vorgang auch auf 14 oder noch mehr Stunden verlängern. Dann sollten die Stücke aber trocken sein.

Schritt 3: Fertig ist die Ananas, wenn sie etwas flexibel, aber trotzdem fest ist. Im Inneren sollte sie vollständig trocken sein.

Wenn Sie die gedörrten Ananasscheiben nicht sofort verzehren, können Sie diese auch lagern. Dabei müssen Sie darauf achten, dass die Scheiben nicht zusammenkleben. In einem luftdichten und sonnengeschützten Gefäß können die Scheiben zwischen 9 und 12 Monaten haltbar gemacht werden.

Steinpilze dörren

getrocknete Steinpilze
getrocknete Steinpilze – Niradj / Shutterstock.com

Natürlich gibt es nicht nur Rezepte für süße Naschereien, sondern auch für andere Lebensmittel. Deshalb erfahren Sie im Folgenden, wie sie Steinpilze richtig trocknen. Fertig getrocknete Steinpilze haben einen recht intensiven Geschmack und sind noch dazu sehr gesund. Aus diesem Grund lohnt es sich der Anleitung zu folgen. Es ist möglich die Pilze auch an der frischen Luft zu trocknen, ein Dörrautomat ist jedoch am sinnvollsten. Der Geschmack bleibt dadurch sehr authentisch und gut. Für die Bearbeitung sollten Sie eine Pilzbürste besitzen.

Schritt 1: Bitte beachten sie, dass die Pilze nicht unter Wasser abgespült werden sollten, da dadurch der ganze Dörrvorgang schwieriger wird und auch wertvolle Aromastoffe verloren gehen. Im schlimmsten Fall kann sogar Schimmel entstehen. Deshalb reinigen Sie den Pilz bitte mit einem Pinsel oder einer Pilzbürste. Es ist möglich, dass Sie die Steinpilze in einem ganzen Stück trocknen. Da das aber ewig dauert, ist es sinnvoll die Pilze in 4 bis 5 mm dicke Streifen zu schneiden. Dies wirkt sich auch positiv auf den späteren Geschmack aus.

Schritt 2: Als nächstes müssen Sie die getrockneten Stücke in einem ausreichenden Abstand voneinander in das Gerät legen. Falls Sie das Dörren im Ofen durchführen, sollten Sie in regelmäßigen Abständen die Flüssigkeit an der Pilzoberfläche abtupfen und die Pilze auf die andere Seite umdrehen. Stündlich ist der optimale Zeitraum, um diesen Vorgang zu wiederholen. Dies müssen Sie so lange durchführen, bis die Pilze fertig getrocknet sind. Wenn sie den Dörrvorgang in einem Dörrautomat durchführen, können Sie sich diese Arbeit sparen.

Schritt 3: Die Steinpilze sind dann fertig, wenn Sie im Inneren vollständig trocken sind, sich aber immer noch biegen lassen. Sie sollten also stets elastisch sein. Falls der Steinpilz trotzdem zu trocken werden sollte, ist es immer noch möglich ihn für Saucen oder für Steinpilzmehl zu verwenden.

Schritt 4: Wenn alles aber optimal klappt, dann können Sie den fertig gedörrten Steinpilz in einer Dose oder einem Glas, welches verschließbar ist, lagern. Jetzt ist der ganze Vorgang fertig abgeschlossen.

Beef Jerky selber machen

Beef Jerky
Beef Jerky – Hong Vo / Shutterstock.com

Im Folgenden gibt es noch ein Rezept, damit Sie Beef Jerky selber machen können. Sie erfahren nicht nur, wie sie es einfach selbst herstellen können, sondern auch, welches Fleisch am besten geeignet ist und welche Marinade dazu super schmeckt. Beef Jerky eignet sich sowohl als Prociant, als auch als Snack für Zwischendurch. Für Beef Jerky eignet sich vor allem recht mageres und zartes Fleisch. Filet, Hüftsteak und Rouladen sind deshalb häufig sehr beliebt. Sie müssen im Vorhinein beachten, dass von einem Kilo Fleisch nur rund 330 g übrig bleibt, da der Rest Wasser ist um im Verlaufe des Dörrens verdampft. Nun erhalten Sie ein Beispiel für eine besonders schmackhafte Marinade. Es gibt natürlich zahlreiche gute Marinaden, dies ist nur eine empfehlenswerte Variante.

Für etwa 1 kg Fleisch benötigen Sie:

  • 150 ml Worcestersauce,
  • 200 ml dunkle Sojasoße,
  • 4 Knoblauchzehen,
  • 1,5 Teelöffel Pfeffer,
  • einen halben Teelöffel Salz
  • und einen Esslöffel Ketchup.

Dies ist das sehr schmackhafte Grundrezept. Es kann selbstverständlich noch erweitert werden. Dafür eignen sich zum Beispiel Zwiebel oder auch ein paar Spritzer einer Tabasco Sauce. Weitere Gewürze, wie Rosmarin oder Chili können den Geschmack ebenfalls in das Positive wenden. Sie können in diesem Fall gerne etwas experimentieren. Nun zu der Anleitung des eigentlichen Dörrvorgangs.

Schritt 1: Zunächst müssen Sie das Fleisch vorbereiten. Schneiden Sie zuerst das Fleisch in circa 3 cm breite, 3 mm dicke und beliebig lange Stücke. Diese Teile sollten Sie dann für mindestens 4 Stunden in die Marinade, welche gerade eben beschrieben wurde, einlegen. Dies sollte auf jeden Fall im Kühlschrank geschehen.

Schritt 3: In einem nächsten Schritt müssen Sie das Fleisch vortrocknen. Dafür können Sie das Fleisch aus der Marinade nehmen und es anschließend mit einer Küchenrolle oder einem Lappen gründlich abreiben.

Schritt 4: Dann müssen Sie das Fleisch ausbreiten. Legen Sie es in einem guten Abstand in das Dörrgerät. Die einzelnen Stücke sollten sich dabei nicht berühren. Um das Fleisch noch schmackhafter zu machen ist es an dieser Stelle zu empfehlen, es mit Curry, Chilli oder Salz noch einmal zu würzen.

Schritt 5: Jetzt können Sie den Dörrprozess starten. 40 Grad ist die ideale Temperatur für den Dörrvorgang. Keinesfalls sollte die Temperatur über 50 Grad betragen. Dies können Sie jedoch leicht im Dörrautomat einstellen.

Schritt 6: Wenn Sie das Fleisch im Backofen dörren, dann sollten Sie es unbedingt nach etwa vier Stunden einmal wenden. Dadurch kann die Trocknung gleichmäßig stattfinden und eine Seite wird nicht verstärkt ausgetrocknet. Nach ca 6 Stunden sollte das Fleisch fertig sein. Ist dies noch nicht der Fall, dann sollten Sie alle folgenden 60 Minuten nachschauen, ob es fertig gedörrt ist. Die Konsistenz ist dabei nicht entscheidend, da dies hauptsächlich Geschmacksache ist. Softe Chips sollten in etwa mit der Konsistenz vergleichbar sein.

Schritt 7: Wenn sie das Fleisch aus der Vorrichtung entnehmen, sollten Sie es abkühlen lassen.

Schritt 8: Wenn es kühler ist, dann können Sie es in einem Plastikbeutel oder einer Dose aufbewahren. Nun lohnt es sich, zwei oder drei Tage mit dem Verzehr zu warten. Es dauert nämlich eine gewisse Zeit, bis das Aroma perfekt wirkt und das Beef Jerky somit großartig schmeckt.

Gemüsechips dörren

Gemüsechips
Gemüsechips – JeniFoto / Shutterstock.com

Als nächstes erfahren Sie, wie Sie Gemüsechips selber machen können. Gemüsechips sollen gesund und trotzdem auch lecker sein. Im Folgenden erfahren Sie, wie Gemüsechips schonend hergestellt werden können. Fast alle Gemüsesorten eignen sich dafür, zu Chips verarbeitet zu werden. Vor allem mit Hilfe von Gewürzen und Marinaden ist es möglich, diese Chips noch außergewöhnlicher und besser zu machen. Sie können dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen, denn auch hier zählt das Motto: „Probieren geht über studieren“. Aus Erfahrung lassen sich vor allem Gemüsearten, wie Zucchini, Rote Beete, Grünkohl, Kürbis, Kohlrabi, Pastinaken, Karotten, Aubergine, Süßkartoffeln, Mais, saure Gurken, Topinambur und Radieschen gut zu Chips verarbeiten. Auch Gurken eignen sich super für den Dörrprozess, obwohl diese einen Wassergehalt von 95 Prozent haben. Damit Gemüsechips am gesündesten werden, müssen sie sehr schonend hergestellt werden.

Deshalb eignen sich für den Dörrprozess Temperaturen unter 70 Grad. Der Dörrautomat kann solche Temperaturen am besten umsetzten. Trotzdem ist der Vorgang auch mit dem Ofen möglich, welcher jedoch mehr Strom verbraucht und die niedrigen Temperaturen nicht ganz so gut beherrscht. Im Backofen werden die Gemüsechips dann meist knuspriger, aber ebenfalls ungesünder. Nach 8 oder mehr Stunden werden die Gemüsechips meist auch im Dörrgerät schön knusprig. Damit Sie das Gemüse in viele und geeignete Stücke schneiden können, eignet sich zusätzlich auch eine Mandoline oder eine Gemüsehobel. Dadurch werden die Gemüsestücke exakt gleich groß und der Schneidevorgang geht äußerst schnell ohne viel Aufwand. Gleich große Stücke bringen mehrere Vorteile mit sich. Zum einen brauchen alle Stücke die gleiche Zeit.

Sogar bei nur einem Millimeter Unterschied, kann sich die Dörrzeit erheblich erhöhen. Zum anderen sind richtig dünne Stücke mit dem Messer fast nicht möglich. Da man aber richtige Chips erhalten möchte, eignet sich die Mandoline oder die Gemüsehobel. Als letzter Tipp sind Dörrfolien oder Dauerbackfolien zu empfehlen. Dadurch kommt es zu keinen Verklebungen mit dem Gitter, auf welchen der Dörrvorgang stattfindet. Es ist auch normales Backpapier möglich. Da dieses aber bei jedem neuen Vorgang ausgetauscht werden muss, ist es natürlich für die Umwelt ziemlich schädlich. Aus diesem Grund ist Dörrfolie zu bevorzugen. Nun folgt das genaue Rezept mit den einzelnen Vorgehensschritten.

Als Grundlage benötigen Sie 500 Gramm des gewünschten Gemüses und ihre beliebigen Gewürze.

Schritt 1: Zu Beginn müssen sie das gesamte Gemüse gründlich waschen. In den meisten Fällen muss die Schale nicht vorher entfernt werden. Bei Süßkartoffeln und roter Beete beispielsweise ist noch etwas Vorarbeit notwendig. Die Süßkartoffeln müssen circa 1 bis 2 Stunden zuvor ins warmen Wasser gelegt werden, damit die in den Kartoffeln vorliegende Stärke reduziert wird. Die rote Beete sollte in jedem Fall vorgekocht werden, um ein perfektes Ergebnis zu erlangen.

Schritt 2: In einem nächsten Schritt müssen Sie etwa 2 bis 4 mm dicke Scheiben schneiden. Achten Sie bitte auf gleich große Stücke. Falls größere Blätter zu finden sind, müssen diese nun entfernt werden. Kleine Blätter können ignoriert werden.

Schritt 3: Als nächstes können sie die Stückchen mit Gewürzen oder der Marinade bedecken. Hierbei ist es sehr wichtig, dass alle Stücke etwa gleich viel abbekommen, um ein gutes Geschmackserlebnis zu erzeugen.

Schritt 4: Jetzt müssen Sie die gewürzten Scheiben in den Backofen oder Dörrautomat legen. Die Stücke dürfen sehr nah beieinander liegen, da sie im Laufe des Trocknens kleiner werden. Sie sollten sich aber nicht berühren, da sie sonst miteinander verkleben werden.

Schritt 5: Nun sollten Sie die Temperatur auf 55 oder maximal 65 Grad einstellen. Nach ungefähr 8 Stunden können Sie nach den Chips sehen. Sie sollten jetzt leicht brechen und sich nur schwer biegen lassen. Wenn Ihnen die Chips noch nicht knusprig und kross genug sind, dann müssen Sie diese weitere 3 bis 4 Stunden trocknen lassen. Nach dieser Zeit sollten dann alle Gemüsechips wirklich fertig sein.

Nach dem Abkühlen, können Sie die Chips entweder sofort verzehren oder in Gläsern mit Schraubverschluss aufbewahren.

Wenn Sie die Gefäße bei niedrigen Temperaturen vor Sonne und Feuchtigkeit geschützt lagern, dann sind die Chips mehrere Monate haltbar. Die Abstellkammer ist hierfür zum Beispiel ein geeigneter Raum. Falls die Chips im Laufe der Zeit trotzdem mit Wasser in Kontakt gekommen sind, reicht es meist aus, die Gemüsechips für eine weitere Stunde in den Dörrautomat zu legen. Dann sollten sie erneut die perfekte Konsistenz und einen guten Geschmack haben. Die fertig gedörrten Gemüsechips sind also sehr einfach zu machen und beispielsweise auf Partys sehr beliebt. Des weiteren sind sie ein guter und gesunder Ersatz zu den frittierten Kartoffelchips.

Aprikosen dörren

getrocknete Aprikosen
getrocknete Aprikosen – bergamont / Shutterstock.com

Als nächstes erhalten Sie eine Anleitung, wie sie getrocknete Aprikosen herstellen können. Gedörrte Aprikosen schmecken nicht nur ausgezeichnet, sondern sie sind auch wirklich gesund. Im Folgenden erfahren Sie zunächst, wie gesund Aprikosen wirklich sind und dann erhalten Sie eine genaue Anleitung für den Dörrvorgang.

Aprikosen zählen zu den Rosengewächsen und werden teilweise auch Marillen genannt. Auf Grund des Klimas stammen die meisten Aprikosen aus der Türkei. Die gesündesten Stoffe, welche die Aprikose liefert, sind Magnesium, Vitamin B5 und Vitamin C. Auch der Tagesbedarf von Vitamin A kann allein mit 3 Aprikosen problemlos gestillt werden. Die gedörrten Aprikosen enthalten im Vergleich zu den normalen Marillen noch viel mehr Nährstoffe und sind auch reich an Kalium und Eisen. Trotz dieser gesunden Eigenschaften von getrocknetetn Aprikosen ist es sinnvoll, am Tag nicht mehr als 6 gedörrte Marillen zu verzehren, da diese sonst abführend wirken. Bis zu 6 getrocknete Marillen am Tag bringen aber ausschließlich positive Eigenschaften mit sich. Da Sie nun wissen, wie gesund die Aprikosen wirklich sind, erfahren Sie im Folgenden, wie sie diese am besten dörren können.

Schritt 1: Für dir Herstellung empfiehlt sich ein Backofen mit Gitter oder ein Dörrautomat. Die Aprikosen können Sie optional auch in Zitronenwasser einlegen, um deren Süße zu erhöhen. Im Normalfall ist diese Tätigkeit jedoch nicht nötig. In einem ersten Schritt sollten sie die Aprikosen waschen, dann entkernen und anschließend schneiden. Die Aprikosen müssen gründlich gewaschen werden und danach können Sie die Früchte in groß und klein aufteilen, um sie besser trocknen zu können.

Schritt 2: Als nächstes könnt ihr die Früchte entkernen. Dies geht ganz einfach, indem Ihr sie mit einem scharfen Messer in der Mitte durchschneidet. Nun liegen jeweils zwei Aprikosenhälften vor Ihnen. Damit die Aprikosen jetzt in die richtige Form kommen, müssen Sie diese festhalten und gleichzeitig mit dem Finger auf die Mitte der Außenseite drücken, um das Innere der Frucht nach außen zu drehen und somit die Dörroberfläche zu vergrößern. Diesen Vorgang müssen Sie nun bei allen Aprikosen wiederholen. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn die Früchte bei diesem Vorgang aus der Form kommen. Wie bereits zuvor erwähnt, können Sie die Hälften der Aprikose jetzt in Honig oder Zitronenwasser eintauchen und süßen. Das ist jedoch nicht zwingend notwendig.

Nun erhalten Sie Infos, wie Sie die Stücke am besten in den Dörrautomat oder Backofen befördern.

Schritt 3: Die Aprikosenstücke sollten sich nicht gegenseitig berühren, die Entfernung dazwischen sollte aber auch nicht zu groß sein. Dabei ist es völlig egal, mit welcher Seite die Aprikosen auf das Blech gelegt werden. Falls Sie mehrere Gitter verwenden sollten, sollte der Abstand dazwischen auch groß genug sein.

Nun zur Temperatur: Beim Dörrgerät sollten Sie die Temperatur auf 55 Grad Celsius stellen. Beim Backofen sind Temperaturen zwischen 70 und 80 Grad empfehlenswert. Der Geschmack ist besser, wenn die Temperatur möglichst gering gehalten wird. Unter 50 Grad ist es aber auch nicht sinnvoll. Wenn Sie einen Backofen für den Dörrvorgang nutzen, dann sollten Sie die Früchte nach etwa 5 Stunden wenden, um eine gleichmäßige Trocknung der Aprikosen zu erhalten. Denn im Normalfall bevorzugen Öfen eine Seite bei der Trocknung. Wenn Sie überwiegend kleine Aprikosen bei recht hoher Temperatur gedörrt haben, dann können diese bereits nach 9 bis 10 Stunden fertig sein. Größere Stücke bei niedriger Temperatur können dagegen bis zu 13 oder 14 Stunden brauchen.

Wenn sie dann fertig sind, können Sie die gedörrten Früchte entweder sofort verzehren oder alternativ einfach in einer kleinen Schüssel aufbewahren. Diese getrockneten Aprikosen eignen sich als gesunder und leckerer Snack für zwischendurch.

Gedörrte Pflaumen und Zwetschgen

getrocknete Pflaumen
getrocknete Pflaumen – Dionisvera / Shutterstock.com

Genau so lecker und gesund wie Trockenaprikosen sind die gedörrten Pflaumen und Zwetschgen. Im Folgenden wird aufgezeigt, wie Sie diese selbst leicht herstellen können. Zunächst einmal die Unterscheidung zwischen Pflaumen und Zwetschgen. Die Pflaume ist ein Überbegriff und die Zwetschge wird diesem untergeordnet. Jede Zwetschge ist also eine Pflaume, umgekehrt ist jede Pflaume jedoch nicht eine Zwetschge. Da die Zwetschgen in der Regel etwas kleiner sind, ist die Dörrzeit bei diesen verhältnismäßig auch geringer.

Da Sie nun über die Unterschiede Bescheid wissen, folgt das Rezept.

Es ist möglich die Pflaumen und Zwetschgen sowohl im Backofen, als auch im Dörrautomat zu machen. Im Backofen ist es sinnvoll die Temperatur zwischen 50 und 60 Grad einzustellen. Ein wichtiger Aspekt bei dem Dörrvorgang ist, dass die Luft optimal entweichen kann. Wenn dies im Backofen problematisch werden könnte, dann sollten Sie einen Kochlöffel verwenden, um die Ofentür einen Spalt zu öffnen. Dadurch kann überflüssige Luft gut ausweichen. Da die Temperaturen oft sehr schwanken und außerdem die Stromkosten ziemlich hoch sind, ist der Dörrautomat die etwas bessere Variante für die Trocknung. Der Backofen ist aber natürlich eine gute Alternative. Das Einzige, was Sie beim Dörrautomat beachten müssen, ist, dass Sie eine Dörrfolie verwenden, damit die Pflaumen und Zwetschgen während des ganzen Vorgangs nicht zusammenkleben. Eine Trocknung an der frischen Luft eignet sich für diese Früchte nicht. Nun folgt die Schritt für Schritt Anleitung für die perfekten Trockenpflaume und Trockenzwetschgen.

Schritt 1: Als erstes müssen Sie die Früchte gründlich waschen und dann abtrocknen. Damit sie eine gute Größe für den Dörrvorgang haben, müssen Sie das Obst in der Hälfte durchschneiden. Sie können Sie auch die Kerne entfernen. Die Haut kann gerne an dem Obst bleiben.

Schritt 2: Im Anschluss können Sie die passenden Stücke in den Ofen oder Dörrautomat legen. Der Abstand dazwischen sollte weder zu groß noch zu klein sein. Es ist wichtig, dass Sie die Außenstelle nach unten legen, damit der Dörrvorgang optimal verlaufen kann. Wie bereits gesagt, ist Dörrfolie an dieser Stelle sehr empfehlenswert. Die Zugabe von Zucker oder andere Gewürzen ist auf keinen Fall notwendig, da die Pflaumen und Zwetschgen von Grund aus sehr süß sind. Falls Ihnen das trockene Obst am Ende etwas zu dunkel ist, können Sie es mit Zitronenwasser einstreichen. Dann sollte es etwas heller werden. Wenn Sie den Dörrautomat auf 60 Grad stellen werden vor allem die kleineren Zwetschgen schon nach etwa 10 Stunden fertig sein. Die etwas größeren Pflaume können noch mehr Stunden benötigen. Wenn sich die Oberfläche des Obstes elastisch biegen lässt und sich trotzdem hart und fest anfühlt, dann ist das Obst fertig.

Schritt 3: Falls Sie ein Problem mit feuchten Stellen an den Pflaumen oder Zwetschgen haben, dann sollten Sie diese nach ca. 6 oder 7 Stunden einmal wenden. Wenn alles fertig ist, dann müssen Sie das Trockenobst nur noch abkühlen lassen und anschließend können Sie es sofort verzehren oder auch aufbewahren. Wenn die Verpackung luftdicht ist, dann sind die Trockenzwetschgen und -pflaumen zwischen 7 und 9 Monaten genießbar und haltbar.

Basilikum trocknen

Basilikum getrocknet
Basilikum getrocknet – timquo / Shutterstock.com

Nicht so süß, aber trotzdem lecker ist Basilikum. Wie Sie diesen Trocknen können, erfahren Sie im Folgenden. Im Sommer hat man meist kein Problem mit dem Basilikumvorrat. Doch im Winter, wenn die Sonne sich allmählich zurückzieht, kann es eng werden mit dem Vorrat. Um die übrigen Reste des Sommers leicht zu konservieren, eignet sich der Dörrvorgang optimal. Basilikum, egal ob trocken oder frisch, darf heutzutage in keiner Küche fehlen, da er mit seinem Geschmack so einige Speisen aufwerten kann. Neben seiner entzündungshemmenden Funktion kann er auch gegen Blähungen helfen. Basilikum lässt sich auf viele verschiedene Wege trocknen.

Die erste Möglichkeit ist an der frischen Luft: Dies dauert in den meisten Fällen ziemlich lang. Wenn sie kein Dörrautomat besitzen, ist es aber auf jeden Fall einen Versuch wert. Dafür müssen Sie zuerst die einzelnen Blätter pflücken und dann zu kleinen Zweigen zusammenbinden. Diese Zweige sollten Sie dann mit dem Kopf nach unten an einer relativ geschützten Stelle aufhängen. Etwas Luftzug und Sonne ist für den Prozess von Vorteil. Beides darf aber auch nicht zu stark vorhanden sein. Bei dieser Methode dauert es meist ein bis zwei Wochen, bis der Basilikum fertig ist. Dies erkennen Sie daran, wenn die Zweige hart sind und beim Biegen sofort abbrechen.

Eine andere Methode ist das Einfrieren: Dies ist zwar nicht wirklich trocknen, aber trotzdem eine Methode, um Basilikum haltbar zu machen. Am einfachsten ist es, in etwa eine Hand voll Basilikum zu Pflücken, diesen anschließend zu waschen und zu trocknen. Darauf müssen Sie ihn pürieren. Mit Hilfe eines Mixers oder einer Küchenmaschine ist das möglich. Der Püriervorgang darf aber nicht zu lange dauern, um eine bittere Pampe zu vermeiden. Nun können Sie einige Esslöffel Olivenöl hinzugeben und dies anschließend gut mischen. Das gesamte Gemisch können Sie dann einfrieren und sollten es innerhalb der nächsten 4 bis 6 Monate verbrauchen.

Mit einem Dörrautomaten: Da der Backofen etwas problematisch für den Dörrvorgang ist, empfehlen wir Ihnen das Dörrgerät. Hierfür müssen Sie den Basilikum zunächst pflücken, dann waschen und sorgfältig abtrocknen. Die trockenen Blätter müssen Sie dann in recht geringem Abstand in den Dörrautomat legen. Es eignet sich vor allem eine Dörrfolie oder im besten Fall eine Kräutermatte. Die geeignete Temperatur für den Vorgang ist 30 Grad. 35 Grad sind ebenfalls möglich, aber nicht ganz so schonend wie 30 Grad. Der Dörrvorgang bei dem Basilikum ist sehr lange und beträgt meistens um die 24 Stunden. Falls immer noch sehr viel Flüssigkeit vorhanden ist, kann es sich manchmal auch auf 36 Stunden hinauszögern bis der Basilikum komplett fertig ist.

Die fertig gedörrten Kräuter erkennen Sie daran, wenn der Basilikum nicht mehr elastisch ist, sondern beim Biegen sofort auseinander bricht. Nun fehlt nur noch die richtige Aufbewahrung. Geeignet sind Boxen oder Gläser, die luftdicht verschlossen werden können. Sie sollten darauf achten, dass Sie den Basilikum nicht zerbrechen, da er sonst sehr viel Aroma verliert und deshalb nicht mehr so gut ist.

Salbei trocknen

Salbei getrocknet
Salbei getrocknet – shansh23 / Shutterstock.com

Neben Basilikum können Sie auch Salbei trocknen. Mit Hilfe der Trocknung bleiben alle guten Inhaltsstoffe des Salbeis erhalten und Sie können Ihn das ganze Jahr lang verwenden. Es gibt viele verschiedene Arten von Salbei und er ist ein wirkliches Wundermittel. Deshalb wird er in vielen unterschiedlichen Bereichen verwendet. Dabei sind vor allem die Blätter und Zweige, nicht aber die Blüten, zu gebrauchen. Auch bei diesem Kräuter gibt es viele Möglichkeiten, um es haltbar zu machen.

Eine erste Möglichkeit ist die frische Luft: Hier sollten Sie um die 4 Stängel zu einem Bund zusammenführen. Diesen Bund können Sie dann kopfüber an einer trockenen, geschützten, warmen und schattigen Stelle aufhängen. Nach 2 bis spätestens 4 Tage sollte der Salbei dann fertig getrocknet werden. Nach dieser Zeit können Sie ihn in einem luftdichten Gefäß aufbewahren.

Eine andere Alternative, um den Salbei haltbar zu machen, ist das Einlegen in Öl: Bei dieser Methode müssen sie darauf achten, dass der gesamte Salbei und nicht nur ein Teil von dem Öl bedeckt ist. Auch die Gefriertrocknung ist hier möglich. Öl sollte aber trotzdem hinzugefügt werden. Wenn es besonders schnell gehen sollte, dann ist die Mikrowelle zu empfehlen. Nach ein, zwei oder drei Minuten und einer maximalen Wattzahl von 600 sollte der Salbei fertig getrocknet sein.

Wie der Dörrvorgang im Dörrautomat funktioniert, erfahren Sie im Folgenden Schritt für Schritt: 

Schritt 1: Als ersten wichtigen Punkt sollten Sie beachten, dass der Salbei unmittelbar nach der Ernte getrocknet werden muss, um die guten Inhaltsstoffe und Aromen zu erhalten. Damit die Trocknungsgrade des Salbeis nicht unterschiedlich hoch sind, sollten Sie auf gleich große Portionen achten. Sie können den Salbei ohne Waschen in das Dörrgerät legen. Der Abstand sollte ziemlich klein sein, der Salbei darf aber nicht übereinander liegen. Für die Trocknung dürfen Sie Temperaturen von 40 Grad Celsius nicht überschreiten. Optimal sind 35 Grad. Während es im Ofen kompliziert werden kann, da die Temperatur zu heiß ist, ist es möglich den Dörrautomat entspannt einzustellen und dann abzuwarten.

Bei dem Ofen muss eventuell die Türe geöffnet bleiben und die Portionen nach ungefähr einer Stunde gewendet werden. Wenn Sie den Salbei in relativ kleinen Stücken in das Gerät gelegt haben, dann sollte er bereits nach 2 bis 2,5 Stunden fertig sein. Spätestens nach 3 Stunden können Sie ihn entnehmen.

Schritt 2: Nun können Sie ihn abfüllen und aufbewahren. Dazu eignen sich vor allem Gläser, Frischhaltebeutel oder Dosen, die sie verschließen können. Das wichtigste ist, dass Sie den Salbei luftdicht verschließen und auch lichtgeschützt lagern. Wenn der getrocknete Salbei bricht, dann ist dies nicht weiter schlimm. Er sollte doch nicht zu stark zerlegt werden, da er sonst die guten Stoffe und Aromen mit der Zeit verliert.

Nun haben Sie zahlreiche Rezepte und Anleitungen für das Dörren und Trocknen erhalten. Im Prinzip läuft der Vorgang bei allen Gütern sehr ähnlich ab. Deshalb können Sie sich an den vorliegenden Rezepten ein paar Anreize holen und diese dann bei anderen Lebensmitteln, die im Laufe des Ratgebers genannt wurden, beliebig ausprobieren. Sicherlich werden Sie einige gedörrte Nahrungen für Ihren Geschmack kreieren können.

Es ist auf jeden Fall sinnvoll diese Methode anzuwenden, da das Dörren nicht nur für den Geschmack viele Vorteile mit sich bringt.

Letzte Aktualisierung am 15.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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